Jakobskirche Weimar

Gedenken an die MärzGefallenen von 1920 in Weimar Erinnerung bewahren, Verantwortung leben

Am 15. März 1920 wurden während des Kapp-Putsches am Weimarer Volkshaus neun streikende Arbeiter, darunter eine Frau, von rechtsradikalen Putschisten ermordet. Das 1922 von Walter Gropius in Form eines aus der Erde emporstrahlenden Blitzes – „als wahrzeichen des lebendigen Geistes“ (Gropius) – entworfene Denkmal wurde im Februar 1936 durch die Nationalsozialisten zerstört und 1946 wiedererrichtet.
Schon vor dem politischen Rechtsruck im Jahr 1924 hatte der völkische Schriftsteller und spätere Ehrenbürger von Weimar, Adolf Bartels, Bücher mit den Titeln „Deutsch sein ist alles“ (1918), „Weshalb ich die Juden bekämpfe“ (1919) und „Bie Berechtigung des Antisemitismus“ (1921) geschrieben.

 

WIR MÖCHTEN MIT DIESER VERANSTALTUNG IN EINER ZEIT VON ERNEUTEM RECHTSRUCK UND POLARISIERUNG IN DER GESELLSCHAFT BRÜCKEN BAUEN. WIR SETZEN UNS FÜR RESPEKTVOLLEN UMGANG MITEINANDER UND EINE WEHRHAFTE DEMOKRATIE EIN.


MITWIRKENDE/PROGRAMM:
PFARRER HARDY RYLKE __ BEGRÜSSUNG, FÜRBITTEN UND SEGEN

CHRISTIAN FALUDI (UNIVERSITÄT JENA) __ DER KAPP-LÜTTWITZ-PUTSCH IN WEIMAR

DR. ULRIKE LORENZ (PRÄSIDENTIN DER KLASSIK STIFTUNG WEIMAR) __ ZUR SITUATION IN THÜRINGEN 100 JAHRE SPÄTER

MUSIK VON JOHANN SEBASTIAN BACH AUS DER „KUNST DER FUGE“, DEM „MUSIKALISCHEN OPFER“ U. A. MIT MYRIAM EICHBERGER & FRIEDERIKE VOLLERT (BLOCKFLÖTE), LEOPOLD NICOLAUS (VIOLINE), HANS CHRISTIAN MARTIN (ORGEL/CEMBALO).

 

IM ANSCHLUSS LADEN WIR HERZLICH EIN ZU GESPRÄCH UND WEIN.


bach in weimar e.V.

Evangelisch-lutherische kirchengemeinde weimar

bürgerbündnis gegen rechtsextremismus weimar (bgr)


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