Spielorte

Die BACH BIENNALE WEIMAR erklingt ausschließlich in Sälen, die den Klang der Originalinstrumente optimal zur Geltung bringen, größtenteils aus der Bachzeit oder dem unmittelbaren Umfeld. Denn so wie ein barockes Fresko in Proportion und Farbgebung vom Künstler für einen bestimmten Raum und Zweck maßgeschneidert wurde, stellten Architekten im Barock komplizierte akustische Berechnungen darüber an, wie ein Saal proportioniert und ausgestattet sein musste, damit er seine – oftmals auch musikalische - Funktion ideal erfüllen konnte. OriginalKlang und KlangRaum gehören für uns zusammen.


Hier stellen wir Ihnen die Klangräume der BACH BIENNALE WEIMAR 2021 vor:

Hotel Elephant Weimar

Hotel Elephant Weimar
Markt 19
99423 Weimar

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Musikgymnasium Belvedere

Musikgymnasium Belvedere
Schloss Belvedere 1
99425 Weimar

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Stadtkirche St. Peter und Paul

Ein originaler, bis heute vielgenutzter Raum ist die Stadtkirche St. Peter und Paul, in der bereits Johann Gottfried Walther ab 1704 als Organist wirkte, und in der sicherlich auch Bach selbst musizierte. Mit hervorragender, starker und fülliger, dabei klar konturierter Akustik stellt sie nicht nur ein sehr authentisches „Hör-Ambiente“ dar, sondern bildet mit dem berühmten, großen Cranachaltar im Altarraum auch atmosphärisch einen einzigartigen Rahmen insbesondere für Bachs stark von der Reformation durchdrungenes geistliches Werk.

Stadtkirche Sankt Peter und Paul
Herderplatz 8
99423 Weimar

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Herdergarten der Stadtkirche St. Peter & Paul

Der Herdergarten ist eine der ältesten Gartenanlagen Weimar, seit über 200 Jahren gehört er zum Pfarrhaus; Johann Gottfried von Herder lebte hier 27 Jahre mit seiner Frau Caroline. Seit 1994 befindet er sich wieder im originalen Zustand und zählt sei 1998 zum Weltkulturerbe. Eine Duftsinfonie aus wilden Kräutern, Obstbäumen, Rosenrondell und altem Baumbestand.

Schießhaus Weimar

Kein geringerer als Minister Johann Wolfgang Goethe beauftragte den auch im Stadtschloss tätigen Architekten Gentz 1804 mit dem Bau des Weimarer Ballhauses. Diese Inkunabel des Klassizismus hat im Brenta-Tal des italienischen Veneto einige Geschwister: Gentz hatte auf einer Italienreise die Villen Palladios studiert und integrierte viele Elemente Palladios in das „liebliche Weimarer Lustgebäude“ (Goethe). Mit seinen perfekten Proportionen, der genialen Lichtregie und dem idyllischen Blick ins Grüne ist es ein beeindruckendes Ambiente. Hier gelingt jedoch auch akustisch die Quadratur des Kreises: vorwiegend glatte, schwingende Holzflächen sowie großzügige aufeinander bezogene Rundungen wie die 12 Meter hohe Tonnengewölbedecke, die Kuppel der verglasten Loggia und die gerundete Volte der Musikerempore kreieren eine im gesamten Raum stupende Akustik für historische Instrumente, die bei Vokal- wie Instrumentalmusik gleichermaßen klar und transparent wie sonor, delikat und zugleich kraftvoll ist.

Johann-Heinrich-Gentzplatz 1
99423 Weimar
(vormals: Am Schießhaus 1,
99425 Weimar)

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Jakobskirche

Ebenfalls von der Bachzeit geprägt ist die barocke Jakobskirche, die 1713 - in Bachs Weimarer Jahren - von Herzog Wilhelm Ernst gebaut wurde und eine klassizistische Innenausstattung hat. Architektonisch erinnert sie mit ihrer schmalen Gestalt und den hohen Emporen an die abgebrannte „Himmelsburg“ im Stadtschloss. Die Holzdielen und hölzernen Emporen verleihen dem Raum nicht nur optisch, sondern auch akustisch eine quasi „häusliche“ Weichheit und Wärme, die sich sehr gut für die intimen Farben von Kammermusik eignet. Zugleich erlaubt die vielschichtige Raumstruktur im Konzertbereich jedoch auch ein Experimentieren mit verschiedenen Bühnen-/bzw. Spielpositionen der Ausführenden und quasi theatralischen Effekten – durchaus im Sinne der barocken Affektsprache.

Jakobskirche
Am Jakobskirchhof
99423 Weimar

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