Über uns

Inspiriert vom jungen Weimarer Bach gründete sich 2018 das Junge Internationale Zentrum für Bach und Barockmusik: Ein Zusammenschluss junger Musiker und Musikerinnen an der Schwelle zum Berufsleben. Eine tiefe Verbundenheit zur „Alten Musik“ steht für uns dabei im Mittelpunkt auf der Suche nach zeitgemäßen Darbietungsformen. Das JUNIZEBB möchte jungen Künstlern und Künstlerinnen angemessene Rahmenbedingungen schaffen, um die Musik Bachs und seiner Zeitgenossen neu für sich zu entdecken: fantasievolle Konzerte, interdisziplinäre Projekte, Performances, aber auch Wettbewerbe und Workshops in der Bach-Stadt Weimar!

 

Als Mentoren mit viel praktischer Konzert- Organisations- und Managementerfahrung stehen uns für verschiedene Projekte vor Ort Lehrkräfte des Instituts für Alte Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar zur Seite, insbesondere Martin Erhardt, Prof. Olaf Reimers sowie die Leiterin der Bach Biennale Weimar, Prof. Myriam Eichberger.

 

2022 gibt es zwei verantwortliche JUNZEBB Leiterinnen für verschiedene Bereiche:

Der Bereich Workshop/ Koordination BACH BIENNALE WEIMAR „Improvisation & Competition“ wird von Franziska Trommer betreut, die Lunchkonzertreihe im Hotel Elephant Weimar von Anne Hönig.

Franziska Trommer

Leiterin JUNIZEBB Weimar
Koordination und Betreuung der Lunchkonzerte

 

 

Die verbindende Kraft der Musik, die natürlich-warme Klanglichkeit ihres Instruments sowie die Freude an pädagogischer Arbeit sind Antrieb und Inspiration der Blockflötistin und Instrumentalpädagogin Franziska Trommer. Nach dem Abschluss ihres Bachelorstudiums im Hauptfach Blockflöte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Myriam Eichberger wechselte sie 2020 an die Hochschule für Musik und darstellende Künste Frankfurt, um im Masterstudium (Master of Music) bei Jan van Hoecke und Kerstin Fahr ihre instrumentalpädagogischen Fähigkeiten zu vertiefen.

 

Im Zuge des berufsbegleitenden Masterstudiengangs (Master of Arts) „musik.welt: Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ am Center for Word Music der Stiftungsuniversität Hildesheim erhält sie seit 2019 weitere wichtige Impulse für ihre künstlerische sowie pädagogische Arbeit. Hier setzt sie sich intensiv mit musikethnologischen Fragestellungen und pädagogischen Konzepten wie der Community Music auseinander.

 

Dass sie stilistisch nicht nur im vielseitigen Repertoire der Blockflöte zu Hause ist, sondern sich gleichermaßen für traditionelle Musik aus der ganzen Welt interessiert, zeigt sich u. a. an ihrer Arbeit mit dem Ensemble Nepalropa, welches mit der Fusion von nepalesischer und europäischer Musik und dem Einsatz unterschiedlichster Instrumente eine ganz eigene Klangsprache entwickelt hat. Impulse für dieses Projekt erhielt sie durch ihre intensive Beschäftigung mit der Musiktradition Nepals während zahlreicher Aufenthalte und Engagements in sozialen, wie musikalischen Projekten. Mit dem Blockflötenensemble Trio Murali widmet sie sich dagegen ganz der spezifischen Klangwelt der flauto dolce, insbesondere der Consortmusik der Renaissance, aber auch der Neuen Musik.

 

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt ihr die musikpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr am Herzen, die sie in ihrer Anstellung an der Musikschule des Landkreises Kronach verwirklicht. An der Berufsfachschule für Musik Oberfranken bereitet sie junge Musiker:innen in den Fächern Blockflöte, Alte Musik, Musikethnologie und Musikpädagogik auf ein Studium an einer Musikhochschule vor.

Anne Hönig

Aufgewachsen in einem Umfeld, in dem stets viel gesungen und musiziert wurde, war es für Anne Hönig mehr oder weniger selbstverständlich, auch selbst ein Instrument zu erlernen. Aufgrund ihrer Freude an der Musik und an der Arbeit mit Kindern studierte sie zunächst Musik für das Lehramt an Grundschulen, entschied sich dann aber, ihren Schwerpunkt hauptsächlich auf ihr Instrument, die Blockflöte, zu legen. Es folgte daher ein Studium der Instrumentalpädagogik bei Prof. Ulrike Volkhardt an der Folkwang Universität der Künste Essen. Seit mehreren Jahren ist sie erfolgreich pädagogisch an Musikschulen tätig, sei es im Anfängerbereich oder bei Wettbewerbsvorbereitungen.

 

Auch ihre eigene künstlerische Tätigkeit ist ihr sehr wichtig. Neben der Faszination, welche Klänge einem so unscheinbaren Stück Holz zu entlocken sind, geht es ihr auch immer um eine persönliche Interpretation in einem Spiel zwischen feststehenden Regeln und gegebenen Freiräumen. Um ihr eigenes Spiel und die Kenntnisse Alter Musik weiterzuentwickeln, schließt sie nun nach ihrem Bachelorabschluss ein künstlerisches Masterstudium bei Prof. Myriam Eichberger an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar an.

 

Ihre koordinatorischen Fähigkeiten, ohne die das Aufrechterhalten von Unterrichtstätigkeiten seit Anfang 2020 nicht möglich gewesen wäre, und ihr Wissen und Können als Musikerin kommen ihr nun dabei zugute, für die Lunchkonzerte Programme zusammenzustellen und zu vermitteln.