Bastille des Stadtschlosses, Burgplatz 3

Klingende Bach-Freske I Musik in Bachs Arrestzelle

Studierende des Instituts für Alte Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Ein Bach-Ort der „Sonderklasse“ ist die Weimarer Bastille! Aktuellste Nachforschungen kommen zu dem Schluss, dass sich hier mit hoher Wahrscheinlichkeit die Arrestzelle befand, in welcher Johann Sebastian Bach vom 6. November bis 3. Dezember 1717 von seinem Dienstherrn Herzog Wilhelm Ernst „wegen Halßstarriger Bezeügung arretirt“ wurde.

Nicht, ohne hier zu komponieren! Höchstwahrscheinlich entstand in der Arrestzelle unter anderem das Präludium in C-Dur und damit eines der bekanntesten Stücke der Musikgeschichte. Möglicherweise komponierte Bach hier auch Teile seines „Orgelbüchleins“, nach Albert Schweitzer das „Wörterbuch der Bachschen Tonsprache“.

Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach auf dem Clavichord.


Eintritt: 5,– € (keine Ermäßigung)


Dauer: etwa 15 Minuten, Eintritt in kleinen Gruppen à 15 Personen, keine Sitzgelegenheit


Spielzeiten: 10.00 / 10.30 / 11.00 / 11.30 / 12.00 / 12.30


Weitere Veranstaltungen:
„Musik in Bachs Arrestzelle“ siehe auch am Freitag, 8.7. von 18.00-19.30


Karten Website Künstler

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