Stadtkirche St. Peter & Paul

FestConcert „Bachs mal anders“ – GedankenFreiheit für Genies!

Cantus Thuringia, Ensemble Hofmusik Weimar, Weimarer Bacchanten & Gäste

PROGRAMM
Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. IV  BWV 1049
Violinkonzert a-moll BWV 1041
Myriam Eichberger & Friederike Vollert – Blockflöte, Aliena Bakieva –Violine, Ensemble Hofmusik Weimar / Leitung: Johannes Kleinjung
Motette „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“ BWV 226
Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“ BWV 225
Cantus Thuringia, Leitung: Bernhard Klapprott
Improvisation mit Orgel & Vokalensemble über B-A-C-H
Michael Kapsner, Cantus Thuringia
Bach-Überraschung mit Minister Wolfgang Tiefensee
Moderation: Henrich Herbst

Lichtinstallation: Rest of Best
 

BACHs MAL ANDERS – auch der Choreografie unsres FestConcerts lässt erahnen, dass wir Bachs Weimarer Fußspuren in die Zukunft weiterführen möchten. Unser FestConcert weicht vom üblichen klassischen Konzert ab, indem wir Bachs „GedankenFreiheit“ und zugleich der ursprünglichen Bedeutung des Wortes Concert mit Improvisationen, Lichtinstallation und „Bach-Überraschungen“ nachspüren. Concert bedeutete zu Bachs Zeit zweierlei: „miteinander wettstreiten und scharmützeln“ ebenso wie „harmonisch zusammenfügen“.
So auch das Programm: Bachsche Hits und Evergreens wie das freudig-pulsierende IV Brandenburgische Konzert, sein zwischen starker Entschlusskraft und Beharrlichkeit, innigem Flehen  und tänzerischer Leichtigkeit lustwandelndes Violinkonzert a-moll oder die enthusiastisch jubilierenden Motetten treten in Dialog und Kontrast mit einer Improvisation von Orgel und Chor über B A C H: sowohl mit „vorbachschen“ kirchentotalen als auch modernen Klangfarben, zu der auch eine Lichtinstallation aufscheint. Der „Junge Wilde“ Weimarer BACH:  klingend, überraschend, sichtbar, "Anfang und Ende aller Musik" …

 

Cantus Thuringia

Um dem Wesen barocker Musik in seiner Vielfalt zu entsprechen sowie Programme nach künstlerischen Aspekten und mit Feingefühl für verschiedene Aufführungsorte differenziert erarbeiten zu können, ist Cantus Thuringia & Capella in der Lage, solistisch oder chorisch sowie in Kammermusik-, Consort- oder Orchesterbesetzung, als Vokal- und Instrumentalensemble zu musizieren. Seit der Gründung entstanden eine Reihe ausgearbeiteter Programme, welche durch Zusammenarbeit mit Musikwissenschaftlern und Veranstaltern ständig erweitert werden. Cantus Thuringia ist zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Bachfest Leipzig, den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen oder den Tagen Alter Musik Herne u.v.a. und ediert bei CPO Classic Production Osnabrück  fortlaufend die  CD Reihe  „Musikerbe Thüringen“.
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Das Ensemble Hofmusik Weimar wurde 2010 von Stadtkirchenkantor Johannes Kleinjung im Hinblick auf die kirchenmusikalische Arbeit an der Herderkirche ins Leben gerufen. Die Mitglieder des Ensembles sind Spezialisten auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis und konzertieren national wie international in renommierten Orchestern. Kantatengottesdienste, Kammermusikkonzerte und Oratorien gehören zum Aufgabenbereich des Barockensembles, das neben seinen Produktionen in der Herderkirche auch regelmäßiger Gast bei unterschiedlichen Festivals ist. 
Weitere Informationen
 
Friederike Vollert nahm 2013 ihr Blockflötenstudium bei Prof. Myriam Eichberger an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar auf. Zusätzliche Impulse erhielt sie durch Meisterkurse u.a. bei Dorothee Oberlinger, Han Tol, Maurice Steeger oder Paul Leenhouts. Beim internationalen Wettbewerb „Musica Antiqua 2017“ in Brugge /Belgien erreichte sie das Finale und wurde mit dem „EUBO Development Trust Price“ als vielversprechendste europäische Künstlerin ausgezeichnet. Sie ist unter anderem Stipendiatin von YEHUDI MENUHIN Live Music now sowie Förderstipendiatin der Hans und Eugenia Jütting Stiftung  und konzertierte bislang in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen sowie als Solistin in Deutschland, Italien, Österrreich und Frankreich.
 
Alfia Bakieva wurde in Novosibirsk geboren und begann mit sechs Jahren Violine zu spielen. Barockvioline studierte sie bei Enrico Onofri am Conservatorio Vincenzo Bellini in Palermo, seit 2016 bei Hiro Kurasaki am Mozarteum in Salzburg. Von 2004-2008 war sie assistierende Konzertmeisterin des Barockorchesters Anima Eterna und arbeitet derzeit als Konzertmeisterin sowie Solistin mit Ensembles wie Pomo d´Oro, Zefiro, Hemiola, Capella principale, der Bach Akademie Stuttgart u.a. Sie war ebenfalls Finalistin des renommierten  „Concours Musica Antiqua“ 2017 in Brügge.

Eintritt

Kat. 1 (nummerierte Plätze) 25 € / ermäßigt 20 €

Kat 2. (freie Platzwahl) 20 € / ermäßigt 15 €


Karten

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