Kirche St. Ursula in Taubach

"Am Bach zu Bach nach Taubach” Wander- und Fahrradkonzert: Der königliche Bach

Ensemble Diderot

Der königliche Bach

Es gibt viele gute Gründe, warum die BACH BIENNALE WEIMAR schon zum zweiten Mal zu Gast in Taubach ist! Zu erwähnen sind das liebliche Ilmtal und das wunderschöne Gasthaus Taubach mit großem Garten, das vor dem Konzert ein Mittagessen anbietet. Die Konzertbesucher können entlang der Ilm zu Fuß oder mit dem Fahrrad (6 km vom Stadtschloss) zum Konzert zu kommen. Beide Touren sind geführt/begleitet. Am Kirchvorplatz kann schattig gepicknickt werden.

Nomen est Omen: Auch die Taubacher Kirche ist ein authentischer Bach-Ort! Am 26. Oktober 1710 ist J.S. Bachs Anwesenheit an dieser Stelle verbürgt. An diesem Tag hat „Herr Bach, der Fürstlichen Capälle organist“ hier eine Orgelprüfung durchgeführt.
Nomen est omen: Das Ensemble „Diderot“ aus Paris beruft sich nicht umsonst auf den Denker, Philosophen und Enzyklopädisten der Aufklärung: so wie er verstehen sie ihre musikalische Spurensuche als ein Spannungsfeld zwischen Vernunft und Sensibilität, sense et sensibilité.
„Der königliche Bach“: hinter diesem Untertitel verbergen sich einige spielerische Querverbindungen bezüglich des Konzertprogramms. Und: Bach ist viel französischer, als mancher vermutet! Über die expressive Tonfolge, das sogenannte „Königliche Thema“, improvisierte Bach anno 1747 bei seinem Besuch am Hofe Friedrichs des II. in Potsdam. Es ist zugleich die Basis der hier erklingenden Triosonate aus dem „ „Musicalischen Opfer“. Der französische Königshof ist wiederum vertreten mit Michel Blavet, Traversflötist am Hof Ludwigs des XV. sowie mit  Francois-André Danican Philidor, der als 6-jähriger dort seine Musikerlaufbahn begann. Selbstverständlich ist Bach auch mit der französischen Musik seiner Zeit bestens vertraut: seine erste Weimarer Kantate 1714 eröffnet er mit einer Ouvertüre im französischen Stil, die er ebenfalls einem König widmet: allerdings dem „ Himmelskönig“- Jesus.

 

Programm

Johann Gottlieb Goldberg (1727–1756): Triosonate in C-Dur (früher J.S. Bach zugeschrieben, BWV 1037)
Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788): Triosonate in G-Dur Wq. 150
François-André Danican Philidor (1727–1795): Quartet Nr. 1 in g-Moll « L’arte della fuga »
Johann Sebastian Bach (1685–1750): Triosonate aus dem „Musicalischen Opfer“, BWV 1079

Michel Blavet (1700-1768): Flötenkonzert in a-Moll

 

Ensemble Diderot
Johannes Pramsohler & Roldán Bernabé, Violine
Kristen Huebner, Flöte
Gulrim Choi, Cello
Philippe Grisvard, Cembalo

 

Das Ensemble Diderot ist eine der derzeit spannendsten Kammermusikformationen in Europa. Kernrepertoire ist die Triosonate in kleinster Besetzung, die Projekte gehen jedoch von Monteverdi bis Hasse in Orchesterstärke.
Johannes Pramsohler, in Südtirol geboren und mittlerweile in Paris zu Hause, hat sich als Barockinterpret auf Konzerttourneen in ganz Europa einen Namen gemacht, sowohl als gefragter Solist und Konzertmeister als auch mit dem von ihm gegründeten Ensemble Diderot und den International Baroque Players. 2013 gründete er sein eigenes Label Audax.

 

Eintritt: 20 Euro
Ermäßigt: 15 Euro
20% des Konzerterlöses werden als Spende zur Restaurierung der Orgel in St. Ursula abgeführt.  

Wanderung entlang der Ilm nach Taubach
Treffpunkt: 11.15 Uhr, Turm des Stadtschlosses

 

Fahrradtour entlang der Ilm nach Taubach (begleitet von bach by bike)
Treffpunkt: 12.15 Uhr, Turm des Stadtschlosses

Mittagessen im Gasthaus Taubach: ab 12.30 Uhr

Preis für zwei Hauptgerichte zur Wahl (mit Fleisch / Vegetarisch): 14 Euro

Bei Vorlage des Konzerttickets werden 4 Euro als Verzehrgutschein angerechnet
Reservierung: 036453-74775

 

Hin- und Rückfahrt sind ebenso mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit dem privaten PKW zu jeder Zeit möglich. Parkplätze in Fußnähe sind vorhanden.


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