"Himmelsburg" (Ehem. Schlosskapelle), Stadtschloss

Auf KlangWolken II CammerMusica "Le Masque de fer" I "Die eiserne Maske"

Hille Perl - Viola da Gamba, Ensemble La Ninfea

LE MASQUE DE FER † 1703

 

Hille Perl - Viola da Gamba

 

Ensemble La Ninfea

Barbara Heindlmeier – Blockflöte
Christian Heim – Blockflöte / Viola da Gamba
Simon Linné – Theorbe / Barockgitarre
 

Werke von Marin Marais, Mr. de Sainte-Colombe, Mr. Toinon, Robert de Visée

Er ist die Hauptfigur in zahlreichen Romanen und Filmen, und Gegenstand fieberhafter Forschung: der „Mann mit der eisernen Maske“, der besondere Berühmtheit durch die Geschichte von Alexandre Dumas und deren Hollywood-Adaption erlangte. So rätselhaft sein Leben und seine Jahrzehnte dauernde Gefangenschaft bis heute ist, so faszinierend sind zeitgenössische Berichte die darauf hinweisen, dass er das Privileg genossen haben soll in seiner Zelle musizieren zu dürfen!

Welche Musik könnte das gewesen sein? Sie erzählt wohl vom Schmerz der Einsamkeit (Desolé) und manchmal gibt sie das wieder, was zu seinen Ohren dringt: Kirchenglocken (Cloches), menschliche Stimmen (Les voix humaines) oder das Echo in den Gängen. Sie ist aber auch unterhaltsam und erfüllt von der Spielfreude eines Menschen, der trotz seiner Isolation bestimmte Vorzüge genießen durfte. La Ninfea lässt mit der Musik von Marin Marais, Mr. de Sainte-Colombe und Mr. Toinon, Robert de Visée die Gemütszustände des Gefangenen hörbar werden und macht zugleich den Geist jener prunkvollen Epoche erlebbar.
 
La Ninfea (it. die Seerose) konzertierte bisher u.a. bei den Tagen Alter Musik Berlin, dem Trigonale Festival der Alten Musik, den Stockstädter Blockflötenfesttagen und im Konzerthaus Wien. Die beiden neuesten CD-Produktionen erschienen bei Raumklang: Die Eiserne Maske (November 2014) mit französischer Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts erhielt bereits vielfaches Lob für Konzept, Repertoire, Klang und Interpretation, und A.H. Schultzen Recorder Sonatas (Februar 2015) wartet mit vielgerühmten Ersteinspielungen deutscher Barockkompositionen auf. 2011 legte La Ninfea gemeinsam mit der Sopranistin Ulrike Hofbauer die Debüt CD Sono amante bei Thorofon mit wiederentdeckten Kantaten und Kammermusik der Brüder Bononcini vor, die von Publikum und Presse begeistert aufgenommen wurde.

Die preisgekrönten Mitglieder dieses Ensembles arbeiteten mit namhaften Ensembles und Musikern der Alten-Musik-Szene und spielten bereits bei zahlreichen Projekten in verschiedenen Konstellationen zusammen, was sie schließlich veranlasste, ein eigenes Ensemble zu gründen. www.ensemble-laninfea.de


 

Tickets
15 Euro / ermäßigt 10 Euro


Karten Website Künstler

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