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BACH BIENNALE WEIMAR 2019: 9.–14. Juli

„Bach und Bauhaus“

BACH BIENNALE WEIMAR 2019
09.–14. Juli — Bach und Bauhaus

 

Eine schöne Alliteration? Viel mehr! Die BACH BIENNALE WEIMAR widmet sich im Bauhaus-Jubiläumsjahr 2019 diesem packenden Thema, das in solcher Authentizität weltweit nur in der Bach- und Bauhaus-Stadt Weimar erfahrbar ist.

 

Diverse große Künstler des Bauhauses liebten und erforschten Bachs Musik - warum? Auf ihrer Suche nach der „unsichtbaren und eigentlichen Wirklichkeit“, nach neuen geistigen Grundlagen der bildenden Kunst stießen Paul Klee, Lyonel Feininger, Johannes Itten oder László Moholy-Nagy auf die „Materie Klang“. Die Musik - insbesondere Bachs mehrstimmige Fugen - hat die Fähigkeit, vielschichtige Vorgänge simultan abzubilden. Dies in eine bildliche Sprache zu transformieren war das Ziel: „Das zeitliche Element ist zu eliminieren. Gestern und morgen als Gleichzeitiges“ notierte Paul Klee in sein Tagebuch.

 

Zugleich stand Bachs Musik dem Bauhaus symbolisch für eine Wende zur Moderne, Abkehr von einer bürgerlich-symphonischen Musikkultur. Und er machte Spaß: Bach wurde bei den legendären Bauhaus-Festen durchaus auch auf selbstgebauten „Bauhaus-Instrumenten“ wie Klingeln, riesigen Stimmgabeln oder Sirenen musiziert, oder besser „experimentiert“.

 

Dazu passt perfekt das Motto der Bach Biennale Weimar: BACHs MAL ANDERS! Das Festival 2019 erzählt vielfarbige Bach-und Bauhausgeschichten: ernsthaft bis experimentell, berührend, performativ, witzig, frech, dunkel und hell. Von der Weimarer Bach-Kantate „Nur jedem das Seine“ bis zur fast identischen Inschrift am Buchenwald-Lagertor, geschmiedet in Bauhaus-Lettern. Von einem symmetrischen Konzert mit Fugen von Bach und Feininger sowie einer Uraufführung B-A-C-H bis zur „Kunst der Tanzfuge“ und dem Wohltemperierten Clavier. Vom Kaffee Klee in Paul Klees Weimarer Wohnung und einem „BABA-Fest“ bis zu „Bach in der Bauhaus-Werkstatt – Betreten auf eigene Gefahr!“

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