Alles ist reproduzierbar – außer Authentizität.

In der Kleinstadt Weimar sind Bachs Fingerabdrücke und Fußspuren sowie die Atmosphäre seiner Zeit bis heute einzigartig und unmittelbar zu erleben.

Hier komponierte Bach

hier lebte und komponierte J.S. Bach von 1708-1717. De originalen Kellergewölbe und Grundmauern seines Wohnhauses sind unterirdisch erhalten. Hier soll ein Bachhaus Weimar am authentischen Ort entstehen. Sie können uns dabei helfen! www.bachhauswemar.de

Direkt am Markt auch der Ort seines ehemaligen Wohnhauses, wo Wilhelm Friedemann (1710) und Carl Philipp Emanuel (1714) geboren wurden. Sämtliche Wohnorte Bachs sind entweder unbekannt oder nur noch zu vermuten (Eisenach, Arnstadt, Mühlhausen, Köthen u.a.) oder nicht mehr existent (Leipzig). Einzig in Weimar ist noch originale Bausubstanz erhalten und zudem verbürgt: Hier komponierte Johann Sebastian Bach. An diesem singulären Ort soll das Bachhaus Weimar wieder erstehen – Bach in Weimar e.V. macht sich stark dafür! Sie können uns dabei helfen!

Petition / 10 Fragen zum Bachhaus.

Hier „studierte“ Bach

Foto: Myriam Eichberger

Zum Beispiel beim „Roten Schloss“ am Markt, wo er 1703 bereits 17 jährig als „Lakey“ diente und ab 1708 in der „avantgardistischen“ Hofkapelle des Mitregenten Ernst August geigte – Frühfassungen der „Brandenburgischen Konzerte“ wurden hier uraufgeführt. Violinunterricht nahm der junge Bach bei damals berühmten Virtuosen Johann Paul von Westhoff, mit dem er zusammen in einem Hause wohnte. Im „Gelben Schloss“ ging Johann Sebastian als Lehrer des jungen Erbprinzen täglich ein und aus.

Hier arbeitete Bach

Foto: Guido Werner

Im Festsaal des Stadtschlosses - einem der schönsten Säle der Epoche in Europa, heute im klassizistischen Gewand - wirkte Bach als Concertmeister und Cammer-Musicus, in der damaligen Schlosskapelle „Himmelsburg“, die beim Schlossbrand 1774 niederbrannte, wirkte er als Hoff-Organist. Dort wurden zahlreiche seiner Kantaten und Weimarer Orgelwerke uraufgeführt.

Hier lebte Bach

Auszug aus dem Taufregister der Stadtkirche zur taufe von Wilhelm Friedemann Bach - Foto: Dr. Michael Klein

Erhalten ist auch die Stadtkirche mit Taufstein und Taufregister: vier der sechs Weimarer Kinder der Bachfamilie wurden in St. Peter und Paul getauft. Weimarer Wege führten Bach auch zur Jakobskirche mit dem idyllischen Kirchhof, über den Markt zur Geleitschänke, wo einer seiner Textdichter lebte, nach Schloss Ettersburg, an der Ilm entlang nach Taubach ... folgen Sie ihm!

 

Bachstadt Weimar – schon entdeckt?